Seit vier Jahren kommen jeden Dienstag und Donnerstag Kinder aus der Nachbarschaft zu uns. Angefangen hat es mit einem Tisch im Pfarrsaal und zwei Studentinnen, die Zeit hatten. Heute sind es vierzig Kinder zwischen sieben und vierzehn, und wir mussten zum ersten Mal jemanden wegschicken.
Die meisten kommen, weil zu Hause niemand ist, der bei den Aufgaben helfen kann — nicht aus Desinteresse, sondern weil die Eltern arbeiten oder die Sprache nicht gut genug können. Zwei Nachmittage pro Woche reichen erstaunlich weit.
Was wir brauchen
Der Raum im Pfarrsaal ist uns gekündigt worden. Das Nachfolgelokal in der Wagramer Straße ist größer und kostet Miete — das ist der größte Posten in dieser Sammlung und der Grund, warum wir sie überhaupt machen.
- Raummiete für ein Schuljahr, September bis Juni
- Eine halbe Stelle für eine Pädagogin — bisher machen das alle ehrenamtlich
- Arbeitsmaterial: Hefte, Kopien, zwei gebrauchte Laptops
- Eine Jause pro Nachmittag, weil viele direkt aus der Schule kommen
Was es bisher gebracht hat
Von den vierzehn Kindern, die im Vorjahr vor dem Übertritt standen, haben zwölf die Schule bekommen, die sie wollten. Wir führen darüber keine Statistik, die diesen Namen verdient — es sind vierzehn Kinder. Aber wir kennen sie alle mit Namen und wir wissen, wie es ihnen geht.
Zum ersten Mal hat mir jemand Bruchrechnen erklärt, bis ich es konnte.
Wohin Ihre Spende geht
Auf das Konto des Hilfswerks Donaustadt, direkt. Cherridy verwahrt kein Geld und behält nichts ein. Was über das Ziel hinausgeht, geht in das zweite Halbjahr — wir haben eine Warteliste.
von € 24.000 · Ein Schuljahr