Es fängt fast immer mit einem Termin an, vor dem jemand Angst hat. Ein Befund, ein Amtsweg, eine Rechnung, die man nicht versteht. Und mit der Frage, die selten jemand laut stellt: Kommt da wer mit?
Wir sind zwölf Leute, die mitgehen. Nicht als Pflegekräfte und nicht als Rechtsberatung — sondern als die Person, die dabei ist, die sich merkt, was gesagt wurde, und die hinterher noch auf einen Kaffee Zeit hat.
Wofür wir Geld brauchen
Für das Unspektakuläre. Die Begleitung selbst kostet nichts — die Stunden schenken wir her. Was kostet, ist alles drumherum, und daran ist der Dienst schon zweimal fast gescheitert.
- Fahrscheine: 30 Menschen, im Schnitt zwei Wege im Monat
- Ein Diensthandy mit fixer Nummer, das immer dieselbe Person abhebt
- Versicherung für die Ehrenamtlichen — ohne die geht niemand mit
- Zwei Schulungstage im Jahr, gemeinsam mit der Caritas
Wie man uns erreicht
Über die Nummer im Schaukasten, Montag bis Freitag von neun bis zwölf. Ein Anruf reicht, und für den ersten Weg fragen wir nichts ab: kein Einkommensnachweis, kein Formular. Wer anruft, hat schon den schwierigen Teil hinter sich.
Allein hätte ich die Befundbesprechung abgesagt. Zu zweit war es ein Termin wie jeder andere.
von € 11.000 · Ein Jahr Begleitdienst